Nina Eggerath sind Afrikas Tiere, aber auch die Menschen ans Herz gewachsen
Die Wohnung von Maria Löwigt ist proppenvoll mit aufgeweckten Kindern, die auf ihre bunten Spielsachen blicken. Sie wollen Dinge, die sie nicht mehr brauchen, an afrikanische Waisenkinder verschenken. „Spielsachen von Kindern für Kinder“ heißt folgerichtig das Motto einer gemeinnützigen Aktion der 78-jährigen Kinderbetreuerin Maria Löwigt aus Bad Königshofen (Zeitungsartikel der MainPost vom 19.09.2008)
Sie sammelte fleißig alle Spielsachen, denen die Kinder entwachsen waren. Nina Eggerath, 25-jährige Tiermedizin-Studentin, staunt nicht schlecht über die Menge und Qualität der aufgereihten Objekte. Sie wählt eine ganze Reihe davon aus, um sie an Weihnachten mit auf die Reise nach Afrika zu nehmen. Was nicht gebraucht wird, geht nach Rumänien. Die junge Frau wuchs in Bad Königshofen auf und war schon als Engelskind bei den vorweihnachtlichen Sammelaktionen von Maria Löwigt eifrig mit dabei. Heute blickt die Studentin auf die Auftritte von damals zurück: „Das war eine schöne Zeit!“.
Nina Eggerath studiert in Leipzig und fliegt Ende dieses Jahres für einen weiteren Monat nach Lilongwe, in die Hauptstadt von Malawi in Südost-Afrika, um einerseits armen Kindern Spielsachen aus Bad Königshofen zu bringen und andererseits ganz primitiv in der Wildnis zu leben und so neue Erfahrungen zu machen.
Nina Eggerath arbeitet in Malawi in einer Wildtierstation, die sie bei einem Aufenthalt von September 2007 bis April 2008 bereits kennenlernte. Auf diesem exotischen Areal beobachtet sie als Veterinärassistentin Leoparden, grüne Meerkatzen, Ginsterkatzen, Buschbabys, Krokodile, Antilopen, Steppenpaviane, die Felsenpython und Hyänen, aber auch andere Wildtiere.
„Manche wollen spielen oder müssen noch mit der Flasche aufgezogen werden. Ein Teil des Bestands stammt aus Zoos“, so die Studentin. Die zahmen Tiere sollen lernen, sich wieder selbst zu versorgen, ehe sie sukzessive in überwachte Nationalparks ausgewildert werden.
Ihre Freizeit verbringt Nina Eggerath mit vier- bis zwölfjährigen Kindern, die in Waisenhäusern und bettelnd auf der Straße leben. Die Eltern starben an Aids oder anderen Krankheiten. Die Kleinen sind auf sich gestellt. Die Bad Königshöfer Studentin fasste sich ein Herz und will helfen.
„Die Kinder in Malawi sind unendlich dankbar für jede Kleinigkeit







